29.10.05 | 04:37 | 1732 x gelesen

svencast (1)

Autor: Pierre Desproges; Übersetzung/Interpret: Sven K.

Link | podcast | 2005.10.29, 04:37 comment |

vasili, Samstag, 29. Oktober 2005, 20:08
*applaus* schöner text, schöne musik dazu...

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isabo, Samstag, 29. Oktober 2005, 21:55
Ja!
Und: schön übersetzt, schöne Stimme. Danke!

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svenk, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:21
Hey, Du kennst den Text im Original?

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isabo, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:24
Nein, aber ich merke, dass er auf Deutsch funktioniert und in sich stimmt.

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svenk, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:35
Habe gerade nochmal drübergehört und bin unschlüssig, ob ich das abschließende "So ist das Leben", das das wörtlich übersetzte "C'est la vie" ist, durch "Umsonst ist der Tod" ersetze. Und die 200 Mark werde ich wahrscheinlich noch durch 200 Euro ersetzen, ich denke, das wäre eine korrekte Übersetzung ;-) Desproges ist mein ungeschlagener Haussatiriker, ich träume davon, die Dinge mal auf die Bühne zu bringen. "Das Leben" ist aus der bittersüßen Sammlung "Vivons heureux en attendant la mort" von 1983.

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isabo, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:43
Altes Thema, ob man die Qualität von Übersetzungen beurteilen kann, ohne das Original zu kennen. Ich finde, ja, kann man, aber manch einer sieht das anders.
An den 200 DM bin ich auch hängengeblieben, Währungen würde ich gar nicht umrechnen und übersetzen, sondern stehen lassen. Das "so ist das Leben" ist mir beim ersten Hören gar nicht weiter aufgefallen - wenn man "c'est da vie" daneben stehen hat, fragt man sich natürlich viel eher, ob man das wirklich mit "so ist das Leben" übersetzen soll. Vielleicht ist es manchmal sogar gut, die Übersetzung nicht mit dem Original zu vergleichen. Wenn irgendwas wirklich nicht stimmig ist, merkt man das auch so. Was natürlich eine diskutable These ist.

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svenk, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:53
Absolut. Ich bin bei Desproges immer mal wieder dran, behutsam auf Aktualität und lokale Lesbarkeit zu überarbeiten, weil er die Texte für die Bühne oder das Radio geschrieben hatte. Deswegen lasse ich in der Printversion gerne die Francs stehen, ändere aber bei fremdsprachigen Lesungen in die umgerechnete Landeswährung. Im der obigen Aufnahme taucht nur DM auf, weil ich den Take 1999 eingesprochen habe und das gestern nicht so schnell wiederholen konnte, weil ich die Textdatei nicht fand. Ich muß mich da erstmal selbst nochmal transkribieren. Wenn er klassiches Chanson satirisch bearbeitet, wirds schwieriger, denn Georges Brassens kennt hierzulande nur eine Elite, in Frankreich ist er, obwohl hochintelligent, massentauglich. Wie übertrage ich Pointen zu Brassens?... Das sind dann so Geisterscheider, wenn man nicht zu dem Schluss kommt, solche Texte dann im Original und beim francophonen Publikum zu belassen...

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petersen, Samstag, 29. Oktober 2005, 21:56
Beifall auch von hier. Wasn das für Musik im Hintergrund?

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svenk, Samstag, 29. Oktober 2005, 22:21
Jon Lord, "Sunrise" von der CD "Pictured Within".

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petersen, Samstag, 29. Oktober 2005, 23:00
Können Sie das für morgen bitte rauslegen?

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svenk, Samstag, 29. Oktober 2005, 23:03
Nicht nötig, ich höre die Scheibe gerade in Endlosschleife.

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petersen, Samstag, 29. Oktober 2005, 23:16
Prima. Ich bring die Pornflakes und den Blowjob mit. An der nächsten Schrottofonie arbeite ich noch.

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svenk, Sonntag, 30. Oktober 2005, 00:02
Plan.

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