(kid37)
Ehrlich. Ich fand es vor Jahren schon bekloppt, als Cem Özdemir wegen 500 schlecht erklärter Euro gleich die große Keule rausholte und zurücktrat.
Beides, das und das pathetische Löschen von Flickr-Accounts sowie das gutmenschelnde Hervorkramen der verstaubten Amnesty-International-Kinder-Ehrennadel angesichts des Verhaltens der Yahoo-Aktionäre gegenüber der chinesischen Revoluzzer-Reaktionäre (mögen ihnen die Eier abfallen, möglichst kurz bevor sie kommen), all das wirkt a bisserl wie weglaufen, Feigheit, Faulheit - als heroische Tat getarnt.
Diplomatisch handeln heißt allen die Möglichkeit zur Gesichtswahrung, zum Nachbessern und wieder gut machen lassen/geben.
So wie die Flickr-Diskussion jetzt größtenteis geführt wird, hätten wir, auf die Welt übertragen, längst den nuklearen Holocaust.
Und all das in einen Sack gesteckt ist den Kindern in Palästina im Moment gerade total egal. Erstaunlich, nicht wahr?
Weiter.
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flickr an sich war und ist sinnloser billiger Luxus, über den jedes weitere Wort zu verlieren sinnlos ist. Deswegen konnte ich es auch so bedenkenlos löschen.
Spielwiese, nichts weiter, wie so vieles im Web2.0-Wunderland.
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aber wird sie das mehr beeindrucken?
denn ohne aktivität mit diesen accounts wird sie keiner zu gesicht bekommen, oder?
wußtet ihr, dass man nicht per mail informiert wird, wenn ein bild von man als vom staff moderiert und irgendwie eingestuft wird?
es werden dort mit hoher wahrscheinlichkeit und mE bald nicht nur augen sondern auch münder zunehmend zugehalten.
das filtern der proteste aus dem explore stream sind das erste anzeichen.
und wenn man geht und löscht hält man sich selbst den mund zu wenn man da bleibt und nur krakelt und krakeelt wird man sicher auch bald als spammer ausgeschlossen.
für ix mag wegrennen und im eigenen podium husten eine alternative sein in den meisten anderen blogs sehen es leider nur die leute die es auch schon wüßten.
was tun?
[über den kommentar von macsico2 könnte ich in den monitor kotzen. ob du freiheit für luxus hälst, kannst du dir ja mal auf einer geistigen weltreise durch den kopf gehen lassen.]
für mich ist das iÜ kein kampf gegen schlechte dienstleistung, sondern einer gegen die berühmten anfänge.
es ist nämlich anscheinend kein unwissender und interkulturell beschränkter silicon valley anwalt verantwortlich, sondern irgendwer in münchen oder hamburg.
und bei diesem rechtsverständnis, an solch einer stelle, da bekomme ich wirklich angst und frage mich schon wie ich yahoo bots von meiner seite fernhalte. ach ne, das wär ja auch wegrennen !?
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Und wenn Du fertig bist, darfst Du in meinem Blog nachsitzen.
Das Thema Deiner Nachsitzstunde lautet: "Ich soll mich nicht in Äußerungen eines Kommentators verbeißen, wenn ich diesen nicht kenne und auch nie sein Blog gelesen habe!"
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ich mache zur zeit überhaupt nur fehler. am besten schlafe ich jetzt erstmal. können wir das nachsitzen auf danach verlegen? danke.
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Wieviel Relevanz für ein Unternehmen das im Einzelfall hat, ist vollkommen egal. Denn es geht zum einen darum, sich persönlich zu positionieren, und zum anderen, das wirksamste Mittel zu nutzen, das im Kapitalismus zur Verfügung steht: Kauf oder eben: Nichtkauf. In der Menge kann das spürbar werden, auch für große Unternehemen.
Sicher, man kann T-Shirts für zwei Euro bei HundM kaufen. Und verdrängen, wie die entstehen. Oder einen Brief schreiben. Oder »diplomatisch« handeln, wie auch immer das dann aussehen könnte. Man kann aber auch das T-Shirt da hängen lassen, wo es ist.
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Im Prinzip ist das richtig. Nur ist der Boykott, die schlichte Kauf- und Nutzungsverweigerung, entweder das letzte oder das einzige Mittel. Der T-Shirt-Käufer kann den Weg des Shirts kaum bis zum Baumwollballen zurückverfolgen. Ihm bleibt nur aus dem Preis Schlüsse zu ziehen, und das Ding hängen zu lassen.
Wir aber hier, wir sind mit unserer Empörung ein Teil des Netzes: Der Teil, der sich vor allem dadurch differenziert, daß sehr sehr viel miteinander geredet wird. Mithin der Teil, dem vor dem letzten Schritt der Kündigung noch einiges an Instrumentarien zur Verfügung steht. Mit anderen Worten: Das Problem ist nicht die Kündigung an sich, es ist der Zeitpunkt, der hier eine Rolle spielt.
Wenn Millionen von Anwendern eine Applikation toll finden und nicht mehr missen möchten, und dann macht die plötzlich so einen Mist wie hier, wäre es da nicht vernünftig gewesen sich zunächst - auf möglichst breiter Front - zu beschweren und klar zu machen, was man als Kunde von dem Laden erwartet?
Geschieht dann nichts - nachdem der Laden Zeit zum Reagieren hatte - ist eine Kündigung das angezeigte Mittel.
Aber erst dann.
Alles andere hat für mich den Ruch des publicitygeilen kindischen "Ich schmeiß dir jetzt mein Schäufelchen an den Kopf. Und alle sehen das und finden mich toll und dich scheiße."
Just my two cents.
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differenzierte sichtweisen, hab ich mir sagen lassen, sind für zwei cent eh nicht zu bekommen.
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Wer ist jetzt hier undifferenziert?
[P.S. Wieso bist du so sicher, ich sei kein Profilneurotiker? ;)]
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Ich darf also auf einen Kommentar von Ihnen nichts sagen, ohne mich quasi in Ihre Persönlichkeit und Denkweise eingearbeitet zu haben?
Finde diese Sichtweise fragwürdig. Vielmehr denke ich, man sollte seine Kommentare so schreiben, daß sie möglichst unmissverständlich und klar sind. So, daß sie auf eigenen Füßen stehen könnnen. Und nicht so, daß man einem Kommentator sagen muß: Lies du erstmal mein Blog.
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Man sollte mich jedoch nicht unangespitzt in Grund & Boden rammen wollen, solange man nicht mehr über mich weiß.
Ich verfluche ja auch nicht jeden bis ins dritte Glied, weil er etwas von sich gegeben hat,
Nachtrag: Man sollte Kommentare nicht schreiben, wenn man in 5 Minuten das Haus Richtung fulminantes Restaurant verlässt und geschmacklich schon in anderen Sphären lustwandelt.
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Die Todeswolke lebt und weht, und sterbend haucht
Des einstgen Reichtums schwülen Qualm die Asche noch.“
(Agamemnon)
„Sie sind doch hausratversichert?“
(Herr Kaiser)
Ja, Frau Schwadroneuse, ich bin pathetisch. Sehr sogar. Und ich finde das Wesen um Flickr albern. Sehr albern. Wie Opel-Aktionen und Blog-Werbung. Ende der Durchsage. Ich hab Euch aber trotzdem alle lieb.
Kann mal jemand das Hirn rumgehen lassen? Ende der Durchsage.
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Ich finde Deine Vergleiche oberwitzig. Das eine ist lachhaft weil's ein "Revoluzzer" ist, das andere sind arme Kinder? Ahja.
Mir kommen gleich die Tränen.
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Achherrje. Nochmal lesen bitte. Vielleicht auch das, was sich zwischen den Zeilen findet.
Danke für die Beachtung aller Sicherheitsmaßnahmen.
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Argh! Satirewörtlichnehmer! Und auch noch einer, der politische Platitüden absondert! Auf den Poden! Warum ist es hier eigentlich so langweilig?
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Mir kommen immer noch gleich die Tränen.
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Scherge! Eine Vase für seine Tränen!
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Richtig. Gilt auch für viele andere "Diskussionen". Dieses hysterische Aufregen,diese Dummheit, dieses sich wichtig nehmen und vor allem diese hängt ihn/sie/die höher –Mentalität habe ich noch nirgendwo anders erlebt als im kleinen Blogger Universum. Bsp.: Flickr sagt wenig bis nix? Bloggerschlussfolgerung = Diese miesen kleinen eierlosen bösen Feiglinge. Dabei wäre es an bzw. ab einem gewissen Punkt total schnurz was sie sagen (würden), da das Fallbeil schon unten ist. Das war/ist doch nicht nur im "Fall Flickr" so. Immer der gleiche Scheiß. Da wird sich hoch- und zugeschaukelt und um die Sache geht es doch nur am Rande. (Gut, zum Glück. Fall flickr - Hallo?!?)Da hat der eine noch ne Rechnung mit dem, der ist mit dem befreundet und hält sich daher bedeckt, jener vögelt mit jener und sieht das deshalb ebenso und muss das auch loswerden und manch einer will/muss einfach nur mal Frust ablassen oder persönlich werden. Blogs sollen auch zukünftig die Relevanz haben, die sie verdienen. Nämlich keine.
Weiter.
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