18.03.08 | 02:15 | 481 x gelesen

Svens DVD-Tipps

Bei „La Môme“ habe ich eigentlich nur geheult. Bei „Walk The Line“ ging es auf einer Stunde dreiundvierzig los und bei Johnny Cashs Heiratsantrag auf der Bühne (etwa bei zwei Stunden drei) war es völlig um mich geschehen und ich war froh die Kleenex-Rolle neben dem Calvados stehen zu haben. Phoenix und Witherspoon sind großartig in „Walk The Line“. Und Fräulein Cotillard in „La Môme“. Beide Filme sind nicht vollständig, aber komplett. Wenn Du eine Geschichte erzählst, ist es nicht wichtig, ob Du sie ganz erzählst. Wenn Du lebst ist nie wichtig, wie lang. Es zählt, da wie dort, immer nur das wie.

Link | Movies in Pieces | 2008.03.18, 02:15 comment |

brittbee, Dienstag, 18. März 2008, 12:02
das wie: schwerer noch als das wie lang.

walk the line hat mich komplett verdorben.seitdem glaube ich dummchen doch tatsächlich an liebe, die etwas schweres überlebt und überdauert.
und überhaupt: joaquin

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sven k., Dienstag, 18. März 2008, 15:21
Genau. Und überhaupt: Reese. Habe mir heute mal die Originalduette von Cash/Carter angehört - und mußte für mich feststellen, dass das Fräulein Schrumpflöffel nicht nur besser aussieht als die Original-June, sie singt in "Walk The Line" auch besser. Wesentlich! Deswegen nahm ich ihr auch in der Diner-Szene die Dialogzeilen nicht ab, wo sie sagt, sie habe sich auf komische Effekte verlegt, weil sie nicht so gut singen könne. Wenn ich die Original-June höre, kann ich es verstehen. Was man dem Original-Paar allerdings ebenfalls live und im Studio anhört, ist diese entwaffnende, überschäumende Verliebtheit. June in "his big fat shadow".

Die Liebe, die etwas Schweres überlebt, das ist leider Hollywood. Meistens, Britt, meistens! Außer bei Dir. Nein, es geht schon, wenn man wechselseitig so fair ist, über den Idealen vom Anfang die Realität von heute nicht zu ignorieren. Wie in WALK THE LINE eben: "Darling, you already are down there."

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