27.09.08 | 20:34 | 939 x gelesen

Worthäufchen.

Früher hatte ich mal einen seltenen Vornamen. Heute quatscht mich selbst Joachim Król aus dem Fernseher an. Ich will aber nicht die Leiche gucken gehen.

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Paul Newman ist tot – und die Formulierungen der Nachrichtensprecher: Wenn man plötzlich an Krebs stirbt, stirbt man an „einem Krebsleiden“. Wenn man vorher schon länger betroffen war, stirbt man an „seinem Krebsleiden“.

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Marcel Marceau, Tournee 2004: Dead Man Walking.

Link | Worte in Fetzen | 2008.09.27, 20:34 comment |

engl, Sonntag, 28. September 2008, 14:59
oder man erliegt.

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sven k., Sonntag, 28. September 2008, 18:43
Oh ja, erliegen… das hat so was episches, ja ganz und gar elegisches. Obwohl man ja auch ganz spontan erliegen kann, zum Beispiel seinen schweren Verletzungen…

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engl, Montag, 29. September 2008, 10:29
da bin ich anderer meinung. verletzungen erliegt man erst nach stunden oder wenigen tagen. spontan ist man - überraschenderweise - sofort tot.

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sven k., Montag, 29. September 2008, 14:21
"Der Fahrer erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen." Höre ich täglich in den Verkehrsnachrichten.

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cyberfreak77, Montag, 29. September 2008, 15:54
Das eine schliesst das andere nicht aus. Wenn es keiner merkt oder kein Rettungswagen kommt kann man auch Tage später noch am Unfallort seinen Verletzungen erliegen.

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sven k., Dienstag, 30. September 2008, 03:50
Und natürlich kann man Verletzte am Unfallort auch erlegen.

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engl, Dienstag, 30. September 2008, 13:55
"Der Fahrer erlag noch am Unfallort seinen schweren Verletzungen."

naja, vermutlich nach stunden. oder? ja, ich bin sicher! sonst heißt es definitiv: sofort tot oder aber auf der stelle tot. wobei ich letzteres richtig cool finde. ;-)

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sven k., Dienstag, 30. September 2008, 19:54
"...überraschte an Ort und Stelle durch spontanes Ableben..."

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